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Wetter auf Hawaii

Double Lines

Temperatur und Klimazonen

Das Wetter ist auf Hawaii sehr gleichmäßig, mit nur geringenTemperaturschwankungen über das Jahr hinweg. Es gibt eigentlich nur zwei Jahreszeiten auf Hawaii: Sommer (auf Hawaiisch „kau“) von Mai bis Oktober und Winter („hooilo“) von November bis April. Die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt im Sommer auf Meereshöhe 85º F (29,4º C) und im Winter 78º F (25,6º C). Nachts liegen die Temperaturen etwa 10º F (5,5º C) niedriger.

Die Inseln sind eine interessante Ansammlung von verschiedenen Mikroklima-Bereichen, jeder mit eigenem Wetter und eigener Fauna und Flora. Als Folge der Abschirmung durch vulkanische Berge und der Wetterunterschiede in verschiedenen Höhen gibt es hier tropische Regenwälder, kühle alpine Regionen, Wüsten und sonnige Strände – alles im Umkreis von nur wenigen Kilometern.

Niederschläge und Passatwinde

Den größten Teil des Jahres über sind die hawaiischen Wetterlagen hauptsächlich durch Hochdruckgebiete im nördlichen Pazifik geprägt, die kühle, feuchte Passatwinde in Richtung der Nordosthänge der Inseln stoßen. Diese Winde werden durch die Berghöhen hangaufwärts gedrängt, wo ihre Feuchtigkeit zu Wolken kondensiert und abregnet. Die meisten Niederschläge verzeichnen die Bergregionen und die Täler auf der windwärtigen Seite (im Nordosten) der Inseln. Gerade diese Wettererscheinungen schaffen das grüne, tropische Milieu von Hawaii.

Die feuchtesten Monate sind November bis März, aber Winterregen bringen die Ferienpläne nicht unbedingt durcheinander, denn das Wetter ist örtlich sehr begrenzt. Das bedeutet, dass wenn es irgendwo regnet, doch fast immer an einer anderen Stelle der Küste ein sonniges Fleckchen zu finden ist.

Die Passatwinde auf Hawaii bedeuten, dass hier fast immer eine kühlende Brise herrscht. Mehrmals im Jahr legt sich der Passatwind völlig, worauf sich der Wind dreht und dann aus Süden oder Westen kommt und stürmisches oder stickig-heißes Wetter mit sich bringt. Die Inselbewohner nennen das manchmal „kona“-Wetter, denn kona bedeutet leewärts oder Süden und weist auf die Richtung hin, aus der diese Wetterlagen kommen.

Wasser- und Wellenbedingungen

Die Wassertemperaturen in der Nähe des Ufers bleiben das ganze Jahr über angenehm. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt 74º F (23,3º C), im Sommer bis zu 80º F (26,7º C). Der Wellengang ändert sich dramatisch je nach den Küsten der Insel und der Jahreszeit. Im Sommer ist das Wasser üblicherweise an allen Küsten ruhig. Im Winter treiben an vielen Stränden an der North Shore pazifische Stürme große Wellen auf die Inseln zu und erzeugen so die legendären „Big Waves“ von Hawaii.

Der Wellengang ist örtlich oft sehr unterschiedlich. Wenn die Wellen an Ihrem Strand also zu hoch sind, finden Sie in der Regel an einem geschützteren Strand ruhigeres Wasser. Starke Strömungen können jeden Strand zu jeder Zeit des Jahres unsicher machen, besonders im Winter. Fragen Sie in Ihrem Hotel oder bei einem Rettungsschwimmer nach oder achten Sie auf Warnflaggen und auf Schilder am Strand.

Die Berge und Vulkane auf Hawaii

Viele Besucher werden von der Schönheit der Natur auf den höheren Erhebungen wie Kokee auf Kauai, Haleakala auf Maui oder Kilauea auf Hawaiis Big Island angezogen. Die Temperaturen fallen in den höheren Lagen um 3,5º F je 1000 Fuß (0,63º C pro 100 m) über dem Meeresspiegel; ziehen Sie sich also dementsprechend mit langen Hosen und mehreren Kleidungsschichten an. Mit einer Höhe von 10.023 Fuß (3.055 m) kann es am Gipfel des Haleakala bis um 30º F (17º C) kühler als in den Resort-Gebieten an der Küste sein.

Beachten Sie bitte auch, dass aufgrund dieser großen Höhen weniger Schutz gegen die kräftigen UV-Strahlen besteht. Nehmen Sie also genügend Sonnenschutzcreme und eine Sonnenbrille mit.